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• Was ist das: „BifoS“ ?

Das „Bildungsforum Schule am Gymnasium an der Hönne, Menden“ (kurz: BifoS GHM) geht aus einer Initiative der „Arbeitsgemeinschaft Philosophie“ hervor.
Zu vier Veranstaltungen pro Jahr werden Experten aus verschiedenen Fachrichtungen und Berufsfeldern in die Schule eingeladen, um in Vorträgen und Diskussionen aus ihrem Erfahrungsschatz zu berichten. Die Vorbereitung der Veranstaltungen und die Betreuung der Gäste übernimmt die Philosophie-AG.
Die BifoS-Angebote gelten für alle interessierten Schülerinnen und Schüler unserer Schule, ebenso aber auch für Kollegen und Kolleginnen sowie interessierte Eltern.

• Welche Ziele verfolgt das BifoS?

Das „Bildungsforums Schule“ soll dazu beitragen, unser Gymnasium im Sinne eines humanistisch geprägten Weltverständnisses für externe Fachleute und Einflüsse aus der Gesellschaft zu öffnen.
Durch den Vortrag der Experten und die Diskussion mit ihnen können die Teilnehmenden Einblick gewinnen in unterschiedliche Tätigkeits- und Forschungsfelder, lernen die gesellschaftspolitischen und ethischen Implikationen kennen und können anhand konkreter biographischer Entwicklungen ihren eigenen Erfahrungshorizont erweitern.

Damit will das BifoS einen Bogen spannen zwischen dem theoretischen Lernen in der Schule und dem praktischem Handeln nach der Schule, um den Schülerinnen und Schülern Sinnhaftigkeit und Perspektiven der eigenen Lebens- und Persönlichkeitsentwicklung unmittelbar begreifbar werden zu lassen.Auch soll das Bildungsforum die Motivation und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler stärken, aktiv an der eigenen intellektuellen und sozialen Entwicklung mitzuwirken.

• Veranstaltungen 2018

Eingeladen zu den BifoS-Veranstaltungen in der Aula des GHM sind neben interessierten Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kollegen/-innen des GHM auch interessierte Mendener Bürgerinnen und Bürger.

01. März 2018

Prof. Dr. Christoph Dartmann, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg:
- nachmittags Diskussion mit Mitgliedern der Philosophie-AG;
- 19:00 Uhr Vortrag mit anschließender Diskussion in der Aula des GHM zum Thema „Kalter Kaffe und Schnee von gestern? – Wofür eigentlich Geschichte?“

Bild der StartveranstaltungBild der Startveranstaltung

17. Mai 2018

Prof. (em.) Dr. Heinz Schirp, Forschungsbereich Neurodidaktik:
- nachmittags Diskussion mit Mitgliedern der Philosophie-AG;
- 19:00 Uhr Vortrag mit anschließender Diskussion in der Aula des GHM zum Thema „Wie lernt unser Gehirn?“
Speziell für diese Veranstaltung hat Herr Prof. Dr. Schirp ein „Handout“ konzipiert zu den Themen „Neurowissenschaftliche Befunde und philosophische Fragestellungen“, „Sechs gehirnfreundliche Lehr/-Lernstrategien“ sowie „Zehn gehirnfreundliche Lehr- und Lerntipps“.

12. Juni 2019

Gymnassium an der Hönne – Lebendige Diskussion über den Tod

Mit dem sechsten Teil seiner Veranstaltungsreihe nahm sich das Bildungsforum Schule (BifoS) des Hönnegymnasiums am 12.06.2019 „harte Kost“ vor:  Wie gehen wir mit unserer Endlichkeit und dem Sterben um? Obwohl das Thema häufig tabuisiert wird, widmeten sich am letzten Mittwoch viele Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Besucher in der Aula des Gymnasiums an der Hönne dieser Frage.

Den Einstieg bildete eine Filmszene, in der Achilles, der berühmteste Krieger der griechischen Mythologie, behauptet, die Götter beneideten die Menschen um deren Sterblichkeit, weil sie jeden Moment des Lebens so kostbar mache. Diese heute befremdlich klingende These, die aber das antike Ideal von der Überwindung der Todesfurcht exemplarisch veranschaulicht, leitete eine lebendige Podiumsdiskussion ein, in deren Verlauf der provokative Titel der Veranstaltung „Der Tod ist keine Niederlage“ kontrovers diskutiert wurde.

Während Alfred Buß, der ehemalige Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen betonte, dass es nicht darauf ankomme, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben und kritisierte, dass die Mitmenschlichkeit und die Pflege von Beziehungen vernachlässigt werde, was zu Ängsten und Einsamkeit führe, informierte Herr Dr. Schnell, Chefarzt für Innere Medizin am Klinikum Hochsauerland, über medizinische Maßnahmen am Ende des Lebens und den Umgang mit Sterbenden im Krankenhaus. Er bezog auch Stellung zu den Risiken der Hochleistungsmedizin und den Sorgen vieler Bürger, dass aus finanziellen Gründen das Leiden der Patienten unnötig verlängert werde. Ergänzt wurden diese Ausführungen durch Beispiele von Frau Lahme und Frau Gäbler vom Hospizkreis Menden, die aus der Praxis der Sterbebegleitung über ein würdevolles Sterben, das vor allem Zeit und Zuwendung brauche, Auskunft gaben.

Nachdem das Publikum den Experten sehr aufmerksam und konzentriert gefolgt war, hatte es anschließend noch die Gelegenheit eine Reihe von Fragen, zum Beispiel zum Thema der Patientenverfügungen, an die Runde zu richten. Zu den Rückmeldungen zählte aber auch generelle Kritik an einer emotional „kälter“ werdenden Gesellschaft. Zum Schluss hätten etliche Besucher gerne noch das Thema der Autonomie beim Sterben im Zusammenhang mit der Sterbehilfe diskutieren wollen, was aber den zeitlichen Rahmen gesprengt hätte.

Unser Fazit lautet, dass es alles in allem ein gelungener Abend zu einem schwierigen Thema war, der mit vielen Denkanstößen zum Weiterdiskutieren anregt.

Bild der Startveranstaltung<a

   

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